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Die 5 Home-Office Tipps helfen dir, in deinem Zuhause einen passenden Arbeitsplatz einzurichten

Der Trend nach flexiblen Arbeitszeiten im Home-Office wurde durch die Corona-Krise massiv verstärkt. Es ist schon schwierig, einen guten Arbeitsplatz im Betrieb einzurichten, aber zu Hause tauchen ganz neue Probleme auf. Die Kinder sorgen nicht nur für Abwechslung, sondern auch für Störungen. Die Konzentration wird schwierig, vielleicht sogar unmöglich. Hier findest du 5 Tipps, wie du zu Hause gut arbeiten kannst.

Tipp 1: Wie viel Licht brauchst du im Home-Office?

Bei einem Büroarbeitsplatz brauchst du mind. 500 Lux. Das richtige Licht für Deine Arbeit ist eine der wichtigsten Voraussetzungen, um für längere Zeit stressfrei arbeiten zu können. Doch welches Licht ist für Dein Home-Office das richtige? Zwei Zahlen zeigen dir das. Lumen und Kelvin sind die Bezeichnungen dafür. Wir brauchen jedoch eine Beleuchtungsstärke, gemessen in Lux. Die gibt an, wie viel Licht auf die Oberfläche auftrifft, also die Menge des Lichtes. Über die Art oder die Qualität des Lichtes gibt der Wert Kelvin Auskunft. Bei LED-Lampen findest du keine Angaben zur Beleuchtungsstärke, also für Lux. Du findest aber in der Beschreibung eine Zahl für Lumen. Was ist Lumen? Lumen gibt den Lichtstrom an, der von einer Lampe ausgeht, also die Stärke der Lampe. Hast du eine Lampe mit einer hohen Lumenanzahl, die jedoch mehrere Meter von der Arbeitsoberfläche entfernt ist, so wird die Beleuchtung möglicherweise zu schwach sein. Bei der Lampenauswahl brauchst du also eine Umrechnung, die du online sehr einfach durchführen kannst. Wenn du noch die Entfernung der Lampe zur Arbeitsfläche kennst, kannst du ganz einfach ausrechnen, wie stark die Lampe sein muss. Doch halt, den Abstrahlwinkel haben wir noch vergessen. Den brauchst du auch für die Berechnung. Diese Angabe findest du bei der Lampenbeschreibung. Doch wozu brauchen wir Kelvin, ist das nicht ein Physiker aus einem früheren Jahrhundert?

Tipp 2: Diese Lichtqualität ist die richtige für Dein Home-Office

Kelvin gibt die sogenannte Lichtfarbe oder Lichttemperatur an. Die Lichtfarbe beeinflusst dich wesentlich subtiler als die Lichtstärke. Warmes Licht beruhigt und kühles Licht aktiviert. Dementsprechend brauchen wir bei einer Arbeit, wo wir uns konzentrieren und wach bleiben wollen, ein kühles Licht. Tageslicht entspricht ungefähr dieser Lichtqualität. Tageslicht hat im Mittel ca. 5.000 Kelvin. Diese Lichttemperatur wird auch für Büros empfohlen. Doch das Morgenlicht ist kühler als das Abendlicht. Spannend, wenn wir bedenken, dass wir am Morgen aktiv sein sollen, und am Abend in die Entspannung hinübergleiten. Die Natur hilft also den Morgenmenschen und macht es den Abendmenschen etwas schwerer wach zu bleiben.

Unsere Empfehlung lautet daher: Verwende eine Tageslichtlampe oder eine Lampe mit 5.000 Kelvin.

Ich vermute, dass die meisten Lampen in der Wohnung nicht nur zu schwach sein werden, sondern auch die falsche Lichtqualität bieten. In der Wohnung haben wir meist Beleuchtungsstärken um 100 Lux und ein warmweißes Licht. Beides macht Sinn, weil zu Hause wollen wir üblicherweise nicht arbeiten, sondern uns entspannen. Also ran an die Lampen und schau, ob sie geeignet sind für dein Home-Office.

Tipp 3: Unser Lichttipp

Wenn diese Beschreibungen ergeben haben, dass du eine neue Lampe kaufen solltest, dann haben wir noch einen Tipp. Es gibt Lampen, die in der Lichtstärke und in der Lichttemperatur dimmbar sind. Man kann also die Lichtfarbe verändern und damit die Qualität des Lichtes. Diese Lampen sind optimal, weil sie vielfältig einsetzbar sind. Und ganz wichtig: bei Besprechungen ist kaltes Licht Gift, weil kaltes Licht nicht nur aktiv, sondern auch konfrontativ macht. Willst du in deinem Home-Office auch Besprechungen durchführen, natürlich nur in der Zeit nach Corona, dann macht sich eine dimmbare Lampe jedenfalls bezahlt.

Tipp 4: Gute Konzentration im Home-Office

Damit du konzentriert deiner Arbeit im Home-Office nachgehen kannst, helfen dir folgende Dinge:

Achte so gut es geht darauf, dass du nach Möglichkeit alle störenden Reize von deinem Arbeitsplatz fernhältst. Ja, das ist sicherlich in Corona-Zeiten mit zum Teil mehreren Home-Offices in einer Wohnung und gleichzeitiger Kinderbetreuung deutlich schwieriger. Auch wenn die Bedingungen nicht ideal sind, ein bisschen ist eigentlich immer möglich. Zum Beispiel kannst du sehr konzentrative Arbeiten zu Uhrzeiten planen, wo es zu Hause am ruhigsten ist. Zudem ist es für die Konzentration förderlich, wenn du dein Home-Office nicht in den Gemeinschafträumen wie Wohnzimmer oder Esszimmer hast. Gerade in Mehrpersonenhaushalten ist in diesen Räumen tendenziell mehr los. Du wirst dort von Personen oder auch indirekt von anderen Reizen wie Fernseher, Kühlschrank oder liegengebliebenen Hausarbeiten gestört oder abgelenkt. Auch eine vielleicht als unbedeutend eingeschätzte Unordnung im Bereich des Home-Office kann dazu führen, dass du mehr Ablenkung hast. Ordnung hilft, den Überblick nicht zu verlieren und wirkt Überforderungsgefühlen entgegen. Aber das bedeutet nicht, dass du vorher deine ganze Wohnung ordnen musst. Denn das wäre eher Vermeidung von der Arbeit. Dieser Tipp stammt von Melanie Fritze ( https://www.wohnpsychologin.de/ )

Tipp 5: Bilder helfen gut zu arbeiten

Um langfristig gut zu arbeiten, ist es wichtig, immer mal wieder Pausen zu machen. Idealerweise sind wir beim Arbeiten nicht in einer ermüdenden und anstrengenden Aufmerksamkeit, sondern in einer „entspannten Wachheit“. Studien zufolge haben selbst Mikropausen von 40 Sekunden schon eine positive Wirkung auf unsere Aufmerksamkeit und verlängern dadurch insgesamt unsere Konzentrationsspanne. Dies jedoch nur dann, wenn man in diesen Mini-Pausen seinen Blick ins Grüne schweifen lassen kann. Der Blick in die Natur fördert diese entspannte Wachsamkeit, trägt wesentlich zum Stressabbau bei und es lässt uns dadurch länger und effizienter arbeiten. 

Schau also während der Arbeit öfter mal aus dem Fenster in die Natur. Wenn der Fensterblick dies nicht bietet, kannst du dir auch mit möglichst großflächigen Bildern von der Natur behelfen. Das ist nicht nur erholsam für die Psyche, sondern auch für die Augen als Ausgleich vom ständigen Nah-Sehen (Computerarbeit) mal wieder in das Fern-Sehen überzugehen. Die Bilder sollten zum einen faszinierend für dich sein, also dich in den Bann ziehen, und zum anderen sollten es Bilder von überlebensfreundlicher Natur sein. Natur wirkt umso entspannender, je mehr Überlebensressourcen zu sehen sind. Dies sind z.B. Wasser, Sonne, Früchte, Bäume oder ähnliches. Ein dichter Wald oder ein steiler Abhang wirkt eher bedrohlich und daher nicht erholsam. Diese überlebensfreundliche Natur gilt als entspannend und führt zu emotionaler Beruhigung. Daher sind diese Motive, die uns „das Überleben sichern“, besonders wertvoll. Besonders gut ist es, wenn diese Bilder eine Übersicht und Weite bieten. Möglich sind auch Bilder mit einem sogenannten Fokuspunkt wie besonders aussehende Bäume oder auch Leuchttürme, an denen man sich gut orientieren kann. Orientierung bietet Sicherheit und wirkt damit entspannend. Dieser Tipp stammt von Melanie Fritze ( https://www.wohnpsychologin.de/ )