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Humanes Bauen

Nutzen Sie unser Wissen über den Menschen für Ihre Baupraxis

 

Der Online Kongress: 22. – 25. 11. 2022

Wohn- und Architekturpsychologisches Wissen bewirkt ….

Humanes Bauen

Worum geht es im Kongress?

In diesem Kongress erhalten Sie relevante Erkenntnisse rund um das Thema humanes Bauen.

o Sie erfahren aktuelles Wissen darüber, wie Gebäude auf Menschen wirken – auf ihr Befinden und Verhalten, auf Beziehungen in Familie oder Nachbarschaft, auf Konflikt- oder Kontaktfreudigkeit, Entspannung oder Gereiztheit u.v.m. …

o Sie erfahren, warum manche Projekte scheitern, ohne dass die Ursachen jemandem bewusst werden. Gerade diese unbewussten Wirkungszusammenhänge bilden relevante Forschungsfelder der Wohn- & Architekturpsychologie. 

o Sie erfahren, warum manche Projekte Probleme wie Vandalismus, Verwahrlosung, Einbruch, Konflikte etc. scheinbar magisch anziehen, während andere davon verschont bleiben. Alles bloß Glück und Zufall oder steckt mehr dahinter?

o Sie erfahren, wann und wodurch ″Ortsidentität″ entsteht, wann und wodurch Menschen beginnen, sich mit dem Wohnumfeld zu identifizieren, und damit plötzlich mehr acht geben, etc. ..

o Diese und viele andere bilden zentrale Themen der Wohn- & Architekturpsychologie.

 

Was fehlt aktuell in der Praxis?

Es besteht generell ein tiefer Graben zwischen den Humanwissenschaften einerseits und der Baubranche anderseits. Dieser Graben hat zur Folge, dass eine Vielzahl an relevanten Forschungsergebnissen (z.B. aus der Psychologie oder der Gehirnforschung) noch nicht den Weg in die Praxis gefunden hat.

Welche Konsequenzen zieht dies nach sich?

Dies hat einerseits zur Folge, dass vielerorts unnötig nachteilige Effekte erzeugt werden – für die Bewohnenden und letztendlich auch für die Verantwortlichen (Hausverwaltung, Bauträger, Investoren etc.). Dies zeigen uns zahlreiche Projektanalysen nahezu tagtäglich.

Andererseits bleibt viel Wissen ungenutzt, liegt viel Potential gleichsam unberührt brach. Können doch diese Erkenntnisse dazu beitragen, dass bei Projekten wesentlich mehr Qualitäten generiert werden als es derzeit der Fall ist (- vielfach auch ohne dass dies unbedingt mit mehr Baukosten verbunden sein muss).

Was bewirkt dieser Kongress für Sie?

In diesem Kongress erhalten Sie Einblicke in die Wechselwirkung zwischen Mensch, Gebäude und Umfeld samt Konsequenzen – für alle Beteiligten.

Häufig können negative Konsequenzen vorhergesehen und somit verhindert werden. Dies kann fallweise sogar zu Kosteneinsparungen führen. Jedenfalls wird durch das Know-how ein Mehrwert für die Betroffenen (vor allem die Bewohner/innen) erzeugt.  

Der Online Kongress "Humanes Bauen" ist für Sie richtig, wenn...

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Sie Wohngebäude, Wohnanlage oder ganze Siedlungen entwickeln, planen oder finanzieren oder verwalten

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Sie neue Qualitäten für Ihre Projekte generieren wollen

Weil sich die Wohn- & Architekturpsychologie mit diesen Fragen beschäftigt:

Wie wirken gebaute Lebensräume auf den Menschen?

– auf deren Befinden und Verhalten

– auf Beziehungen (in Familie, Partnerschaft, Nachbarschaft)

– auf Gesundheit, Erholung, Regeneration, Stressbelastung

– auf die persönliche Entwicklung von Kindern und Erwachsenen jeden Alters

– auf die emotionale Ortsbindung (und damit auch auf das Gefühl des Zuhause-Seins, auf die Bereitschaft verantwortlicher mit der eigenen Wohnumwelt umzugehen, auf das Sicherheitsempfinden und vieles mehr …)

Wie kann die humane Qualität von gebauter Umwelt verbessert werden?

Wie können negative Wirkfaktoren eliminiert oder reduziert werden

und wie können positive Wirkungen generiert und verstärkt werden?

Zahlreiche aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass die Wirkungen auf Menschen noch wesentlich stärker und vielschichtiger sind als es viele von uns ohnehin bereits vermuten.

Der Kongress „Humanes Bauen“ wird vom 22. bis 25. November 2022 statt finden.

Es gibt zwei Möglichkeiten am Kongress teilzunehmen.

Kongress

Für nur € 290.- plus Mwst. können Sie die Vorträge am jeweiligen Tag zu jeder Uhrzeit ansehen.

Kongress Paket

Für nur € 380.- plus Mwst. bekommen Sie die Vorträge für 2 Monate frei geschaltet. Außerdem bekommen Sie das Bonusmaterial frei geschaltet.

Tag 1 - Qualitätsfaktoren und Bauschäden des Wohnens - Einleitungsblock

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Harald Deinsberger-Deinsweger

 

Der Einleitungsblock des ersten Tages wird komplett von Dr. Harald Deinsberger-Deinsweger gestaltet: 

Wohn- und Architekturpsychologe, Gründungsmitglied IWAP, Univ. Lektor für Wohn- und Architekturpsychologie, Wohn- und Siedlungswesen, Architekt 

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3. - 5. Fallbeispiele mit Lerneffekt

Einblicke in die wohnpsychologische Ursachenforschung und was man daraus lernen kann.  3 bemerkenswerte Beispiele aus der Praxis der Projektanalysen.

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1. Wohn- & Architekturpsychologie - und ihre Bedeutung für die Baupraxis

Teil 1: Die 8 Hauptebenen der Wohn- & Architekturpsychologie

In diesem ersten Einleitungsvortrag werden Ihnen die 8 Hauptebenen der Wohn- & Architekturpsychologie dargelegt sowie bereits erste Bezüge zu ihre Bedeutung für die Baupraxis hergestellt.

Teil 2: Hauptaufgaben und Hauptprobleme

In diesem 2.Teil werden Ihnen die Hauptaufgaben der Wohn- & Architekturpsychologie sowie der mögliche Nutzen für die Wohnbaupraxis im Überblick dargelegt. Einblicke in den Status Quo: Worin liegen die Hauptprobleme und welche Auswege bieten sich an?

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3. Ein soziales Vorzeigeprojekt entwickelt sich zum Alptraum

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5. "Wohnen und Arbeiten" Erfolglosigkeit trotz Zielerfüllung

Ein nicht ganz so siegreiches Wettbewerbsprojekt.

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2. Was sind wohnpsychologische Bauschäden?

Hier wird Ihnen eine erste Auswahl von vielen gängigen und auf die eine oder andere Art schädigenden Wechselwirkungen vorgestellt. Gemeinsam sind diesen negativen Effekten, dass ihnen wohnpsychologische Planungsfehler oder fehlgeleitete Konzepte ursächlich vorausgehen.

Teil 1: Sichtbare Schäden:

Eine Auswahl an deutlich wahrnehmbaren bzw. an der gebauten Umwelt klar erkennbaren Schäden mit eindeutig psychologischen Ursachen

Teil 2: Unsichtbare Schäden:

Nicht direkt am Gebäude ablesbare Schäden – aber andersartig erkennbare Auswirkungen.

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4. "Star-Architektur" - ein Flaggschiff erleidet Schiffbruch

Tag 2 - Wohnbaustrukturen und ihre Wirkung auf den Menschen

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Wie sich das Verständnis von Architektur verändern wird

Zwei Expertinnen sprechen über die Notwendigkeit der Wohn- und Architekturpsychologie in Arealentwicklungsprozessen.

Implementierung von Architekturpsychologie in die Prozesse – Quartierentwicklung – Gemeinschaft – Begegnungszonen – Identität – Ortsaneingung, Mehrwert für den Immobilienmarkt

Elke Reitmayer & Elisabeth Winter, beide sind Architektinnen sowie wohn- und architekturpsychologische Expertinnen, 

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Wohnen 55 plus = mehr als barrierefrei

Wohnen im Alter – wie sich die Wohnbedürfnisse verändern

Wunsch nach Selbstbestimmung

o  Barrierefrei und wenig „Kümmern“

o  Begegnungsflächen bzw. -räume, die soziale Kontakte in Gebäuden sowie im unmittelbaren Wohnumfeld bieten

Monika Feldmer-Metzger

wohn- und architekturpsychologische Expertinnen

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Neighbourhood kills Crime

Kriminalität und Architektur

Kriminalitätsprävention, Angsträume, Vandalismus

Janine Müller, Konrad Melzer, beide sind Architekt*innen sowie wohn- und architekturpsychologische Expert*innen, 

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Mehr Lebensqualität für ältere Menschen 50 plus

Einfamilienhaus vs. Co-Housing

Wohnbauten, welche das Gemeinschaftliche fördern, wirken der Vereinsamung entgegen. Wann fördern Gebäude dies und was für Nutzen entstehen für Bauträger und Bewohner daraus. Ein Vergleich von «Wohnen im Einfamilienhaus» und Wohnen in einer gemeinschaftlichen Wohnform wie dem «Co-Housing» soll aufzeigen, wie die Lebensqualität für Menschen in der dritten Lebensphase verbessert werden kann.

Stefan Leuenberger

Farbmoderator, Innenarchitektur, Fachplaner Wohn- und Architekturpsychologie

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Auf gute Nachbarschaft

Wie Wohn- und Architekturpsychologie helfen kann, besser zu wohnen.

Gute Nachbarschaft ist ein wichtiger Faktor für die Wohnzufriedenheit und Lebensqualität. Sie beginnt schon bei der Planung.  Architektin & architekturpsychologische Expertin Bea Vogler-Kautz beleuchtet, worauf es beim miteinander Wohnen ankommt.

Beatrix Vogler-Kautz

Architektin sowie wohn- und architekturpsychologische Expertin und spezialisiert auf Gebietsbetreuung und Stadterneuerung.

Tag 3 - Mensch und Gebäude in Interaktion

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Entwicklungsfördernde Lebenswelten für Familien mit Kindern

Wohnen ist für Kinder gleichzusetzen mit den Rahmenbedingungen für ihre Entwicklung.

Hier werden die wesentlichen Bedürfnisse vorgestellt durch die kindliche Entwicklung gefördert wird und die räumlichen Voraussetzungen im Innen- und Außenbereich. Sie erfahren auch, in welche räumlichen Bedingungen sich negativ auf die Entwicklung auswirken und was dies für Kinder bedeutet.

Herbert Reichl,

Wohn- und Architekturpsychologe, Gründungsmitglied IWAP, Experte für salutogene Lebenswelten und für Arbeitsraumoptimierung.

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Was ein Wohngebäude oder ein Quartier attraktiv macht

Im Rahmen dieses Kongresses sprechen die Podcasterinnen von Wohnsinn & Raumglück in gewohnter Atmosphäre über das Bedürfnis der Aneignung und Personalisierung von Räumen und Quartieren. Im Gegensatz zum Podcast sind sie hier auch zu sehen.

Sie sind selbstständig und beraten gern zu allen Fragen der Wohn- und Architekturpsychologie. Kontaktdaten nachstehend.

Erika Mierow

IWAP-Vorstandsmitglied, Expertin für Wohntrends und Einrichtungsfragen, wohn- und architekturpsychologische Expertin               www.erikamierow.com 

Martina Püringer 

IWAP-Vorstandsmitglied, Architektin, Fachplanerin für Wohn- und Architekturpsychologie                                          https://raumevolution.at 

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Das persönliche Wunschhaus?

Unvorhergesehene Wirkungen bei einem Einfamilienhaus und wieso bedürfnisorientierte Planung so wichtig ist für zufriedene Kunden

Für eine langfristige Wohnzufriedenheit ist es wichtig, dass auch die unbewussten  Bedürfnisse der zukünftigen Bewohner bei der Grundrisserstellung mit einfließen.

Im Vortrag der Architektur- und Wohnpsychologin Melanie Fritze wird anhand eines konkreten Kundenbeispiels deutlich, wie kleine Grundrissveränderungen zu mehr Zufriedenheit oder eben zu mehr Unzufriedenheit führen und warum das so ist.

Melanie Fritze

Architektur- und Wohnpsychologin, Diplompsychologin, IWAP Vorstandsmitglied

www.wohnpsychologin.de

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Wie und warum Farben ein Mehrwert für Gebäude sind

Eigenschaften der Räume und speziell ihre Oberflächengestaltungen wirken langfristig auf unser Wohlbefinden.

Farbkonzepte, Fassaden und Gesamtprojekte / Gebäude, Beispiele

Pia Anna Buxbaum 

Architektin, TU Wien, Farbkonsulentin IACC, IWAP und IBO Mitglied, Expertin für wissenschaftlich basierte Farbkonzepte und Gebäudesoftskills.

www.archicolor.at 

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Was brauchen Menschen um gut wohnen und leben zu können?

Meine 28 Facts aus der Wohn- und Architekturpsychologiefür einen lebenswerten Wohnraum

Gerade in heutiger Zeit, in der wir doch enger zusammenrücken müssen, brauchen wir Wohnraum mit der Möglichkeit des Rückzugs, der Kommunikation und der persönlichen Entfaltung. Mit meinen 28 Facts nehme ich Sie mit, zu den unterschiedlichen Wohnbedürfnisse der Menschen.

Jeanette Neidhardt-Rosenberger,

Interior Design, Lichtplanerin, Fachplanerin für Wohn- und Architekturpsychologie

Tag 4 - Anwendungsformen der Wohn- und Architekturpsychologie

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Aus der Praxis

Ein realisiertes Wohnbauprojekt samt Erfahrungsbericht

Erfahrungen mit einem Projekt, das in der Grundkonzeption stark von wohnpsychologischen Erkenntnissen geprägt ist. Alle 70 Wohnungen vor Erwirken der Baubewilligung verkauft. Erfahrungsbericht inkl. Gespräch mit Bauträger.

Birgitta Kunsch

Architektin, wohn- und architekturpsychologische Expertin

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Das IWAP-Zertifikat für Humanes Bauen

Ein Siegel menschlicher Qualität für Gebäude, Siedlungen, Quartiere

Mit der zugrundeliegenden Analysemethode können wir humane Qualitäten sicher auch vorab erkennen und bewerten.

Das beispielhafte Ergebnis einer Analyse zeigt, wie es auf dem Papier aussieht.

Sie erfahren, wie sie für Ihr Projekt eine Zertifizierung bekommen, und welcher Mehrwert und konkrete Nutzen für ihr individuelles Projekt inbegriffen ist.

Christina Maaß-Gojny,

Innenarchitektin, wohn- und architekturpsychologische Expertin 

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Einbindung architektur- und humanpsychologischer Qualitäten innerhalb der Bauphasen

Einbindung der Architekturpsychologie innerhalb der Bauphasen bis zur Fertigstellung und Inbetriebnahme,  unter Kostenoptimierungs- & Nachhaltigkeitsaspekten und deren entstehenden Chancen zur Umsetzung humanarchitektonischer Qualitäten

 

Natasa Bramey-Dudas

Architektin, wohn- und architekturpsychologische Expertin 

Unsere Moderatorinnen

Martina Püringer, Erika Mierow und Melanie Fritze werden Sie durch den Kongress führen und die Vorträge moderieren. Alle drei haben den Lehrgang „Wohnen und Psychologie“ besucht und sind daher Expertinnen in der Wohn- und Architekturpsychologie.

Martina Püringer

Architektin und Planungsberaterin, IWAP MItglied, Architekturpsychologische Expertin 

„Schwerpunkt Mensch in der Architektur“ 

Melanie Fritze

Selbstständig als Architektur- und Wohnpsychologin, sowie als Diplompsychologin in eigener Privatpraxis.

IWAP Mitglied

Erika Mierow

Selbstständig als internationaler Trendcoach im Bereich Wohnen und Einrichten. Seit 2016 wohn+architekturpsychologische Expertin.

langjährige Betriebsrätin

Der Kongress „Humanes Bauen“ wird vom 22. bis 25. November 2022 statt finden.

Es gibt zwei Möglichkeiten am Kongress teilzunehmen.

Kongress

Für nur € 290.- plus Mwst. können Sie die Vorträge am jeweiligen Tag zu jeder Uhrzeit ansehen.

Kongress Paket

Für nur € 380.- plus Mwst. bekommen Sie die Vorträge für 2 Monate frei geschaltet. Außerdem bekommen Sie das Bonusmaterial frei geschaltet.

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