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Lehrgänge für verschiedene Zielgruppen

Die umfangreiche Forschung zur Mensch / Raum Interaktion wird in den IWAP Lehrgängen in anwendbarer Form vermittelt.

Wohn- und Architekturpsychologie für die Planungspraxis

Die Mensch / Raum Interaktion ist zentraler Bestandteil jeder Planung. Beginnend bei der Raum- und Stadtplanung, Siedlungsplanung, Gebäudeplanung bis hin zur detaillierten Innenraumgestaltung, immer sollte der Mensch und seine Bedürfnisse im Zentrum stehen.

Wohn- und Architekturpsychologie in der Beratung

Viele Probleme von Menschen haben mit Räumen zu tun. Daher kann die Mensch / Raum Interaktion in viele Beratungssituationen eingebunden werden.

Wohn- und Architekturpsychologie für die Planungspraxis

Viele Wissen aus der Wohn- und Architekturpsychologie hat bisher nicht den Weg in die Planungspraxis gefunden. IWAP schließt diese Lücke und bietet einen Lehrgang an, durch den eine strukturierte Anwendung möglich wird.

Angewandte Wohn- und Architekturpsychologie

Das Fachwissen aus der Wohn- und Architekturpsychologie kann in verschiedenen Beratungsformen eingebunden werden. So ist es relevant für Psychotherapie, für Gesundheitspsychologie, Lebensberatung und ähnliches.

Arbeitsprozesse durch Raumressourcen optimieren

Dieseer Speziallehrgang ist für alle Personen gedacht, die Betriebe beraten. Die Architekturpsychologie kann in die Arbeitspsychologie ebenso eingebunden werden wie in die Organisationsberatung oder ins betriebliche Gesundheitsmanagement.

Das sagen unsere Lehrgangsteilnehmer/innen

Schon im Studium war mir die Architektur viel zu trocken und menschenleer. Ich vermisste immer den Teil, wo es nicht nur um Bauen und Technik, sondern um den Menschen geht. Was braucht der Mensch, um sich in gebauten Räumen wohlzufühlen? Diese Frage wurde mir auf der Universität nie richtig beantwortet. Anscheinend interessierte sich niemand dafür. Auch in den kommenden Berufsjahren hatte ich dieses Knowhow nie richtig aufbauen können. Bestimmte Dinge, die mit Bauen und Mensch zu tun hatten, wurden eben immer so geplant, ohne richtig zu wissen ob und weshalb das gut sein sollte.

Durch Zufall bin ich auf den Begriff „Architekturpsychologie“ gestoßen, sowie auf die Internetseite IWAP. Ein Online-Lehrgang war zu diesem Zeitpunkt genau das Richtige für mich, wollte ich mich doch auf einen Bereich spezialisieren, der „Meiner“ ist. Nach einem netten Einführungsgespräch habe ich mich angemeldet und begeistert angefangen.

Der Mitgliederbereich ist inhaltlich sehr gut strukturiert, man findet sich gleich zurecht. Der Lernstoff wurde von den beiden Referenten inhaltlich überaus gut vorbereitet und in einzelnen leicht verständlichen Videos häppchenweise sehr gut verpackt. Es geht um alle relevanten Themen wie zum Beispiel die menschlichen Bedürfnisse, die Zonierung in und außerhalb der Wohnung sowie auch Kommunikation mit den Kunden um seine wirklichen Bedürfnisse herauszufinden, die er braucht, um sich Zuhause wohlzufühlen.

Harald und Herbert waren bei Fragen stets via Mail oder Zoom erreichbar, sehr viele Fragen blieben durch die hohe Verständlichkeit der Videos aber nicht offen. In den regelmäßigen Meetings per Zoom gab es neben interessanten kurzen Vorträgen der Referenten auch immer die Gelegenheit Fragen zu stellen. Die lockere und freundschaftliche Atmosphäre in den Meetings schätzte ich sehr. Harald und Herbert bestechen durch ihre Leidenschaft für das Thema. Hier darf man von absoluten Experten auf diesem Gebiet lernen! Es hat mir sehr viel Spaß gemacht und ist essenziell für meine berufliche Weiterentwicklung. Der Inhalt dieses Lehrgangs müsste eigentlich Standard im Architekturstudium sein, ist das Thema doch so wichtig. Vielen herzlichen Dank!

Veronika Pöhl

Architektin

„Der Lehrgang „Wohn- und Architekturpsychologie“ war die perfekte Ergänzung zu meinem Architekturstudium und füllte wesentliche Lücken hinsichtlich der menschlichen und sozialen Qualität des Geplanten. Diese Inhalte finden in nahezu allen Aufgabenfeldern der Praxis ihre Anwendung. Schlüssige Vorlesungen auf wissenschaftlicher Basis und die Möglichkeit zur Rücksprache mit Vortragenden helfen ein breites Wissensfundament in kurzer Zeit aufzubauen, welche die Arbeit in der Praxis nachhaltig zum Positiven verändert. Insbesondere hat die „Corona-Zeit“, in der man sich fast ausschließlich innerhalb der Wohnung aufgehalten hat, verstehen lassen, wie extrem wichtig dieses Aufgabenfeld ist. Gerade für eine Gesellschaft ist, die immer enger und dichter vor allem in den Städten wohnt und in der immer schneller gebaut wird bzw. werden muss ist es unabdingbar, die Qualität für den Menschen auf ein hohes Niveau zu heben.“

Maren Jakobi

Architektin

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So sind unsere Lehrgänge aufgebaut

Basislehrgang

In diesem Basismodul lernen Sie die Grundlagen der Mensch / Raum Interaktion

Der Basislehrgang ist für alle Berufsgruppen gedacht und vermittelt die Grundlagen. Der Aufbau ist in diese Module gegliedert:

 

  1. Wissenschaftlicher Rahmen und Konzepte zur Mensch / Raum Interaktion
  2. Psychologische Grundlagen von raumbezogenen Bedürfnissen
  3. Der gebaute menschliche Lebensraum – Praxisbezug und Beispiele
  4. Lebenswelten und Lebensräume von Familien mit Kindern
  5. Regenerative Wirkung von Räumen und Gebäuden
  6. Architekturpsychologische Anwendungsfelder im Überblick

Aufbaumodule

Je nach Ihren individuellen Zielen und nach Ihrem Tätigkeitsbereich ist es sinnvoll den Basislehrgang mit einigen dieser Aufbaumodule zu kombinieren.

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1. Bedürfnisanalyse und Kommunikation in der individuellen Projektbegleitung

Geeignet für die Planung von Projekten in direkter Interaktion mit den späteren Nutzern. Vermittelt werden:

  • Systematik der Wohnbedürfnisse
  • Grundlagen der Kommunikation
  • präventive Konfliktvermeidung
  • VorPlanen für spätere Lebensphasen
  • Begleitung von Paaren
  • uvm.
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2. Arbeitsprozesse durch Raumressourcen optimieren

Geeignet für die Beratung von Betrieben im Sinne der Arbeits- und Organisationspsychologie oder für alle Planer/innen im Arbeitstättenbau:

  • Raumbezogene Bedürfnisse im Arbeitskontext
  • Betriebliche Ziele durch Raumressourcen unterstützen
  • Gestaltungsmittel in Arbeitsräumen
  • Belastungsreduktion und Belastungsausgleich
  • uvm.
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3. Praxismodul zur Projektanalyse

Für alle Personen die in der Projektentwicklung tätig sind oder in diesem Kontext Beratung anbieten:

  • Eigenständiges Durchführen einer Projektanalyse
  • Systematik der Wohnpsychologie in der Praxis anwenden
  • uvm.

Dieses Modul findet als Präsenzveranstaltung statt und kann für die Abschlussarbeit verwendet werden.

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4. Innenräume und deren Gestaltung

Geeignet für die Planung von Innenräumen jeder Form aber auch als Beratungsangebot:

  • kurz-, mittel- und langfristige Wirkung auf Wohlbefinden und Verhalten
  • Affektive Wirkung von Räumen
  • sensorische Kungruenz als Ziel jeder Gestaltung
  • Farbgestaltung, Farbpsychologie, Lichtwirkung
  • uvm.
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5. Wohnpsychologie in Therapie und Beratung.

Wollen Sie die Wohnpsychologie in Ihre psychologische oder beratende Tätigkeit einbinden, so ist dieses Präsenzmodul für Sie ideal.

  • Regenerative Aspekte der Raumgestaltung
  • Erholung im Raumkontext
  • Wohnpsychologische Interventionsstrategien
  • Individuelle Entwicklung einer eigenen Beratungssystematik
  • Anwendung für persönliche Nische, Schlafplatz und Wohnstresse beseitigen
  • uvm.
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6. Siedlungswesen und Städtebau

Für Personen, die in der Projektentwicklung oder in der Raumplanung bzw. in der Stadtplanung tätig sind.

  • Siedlungsformen und städtebauliche Strukturen aus wohnpsychologischer Sicht
  • Öffentliche Flächen, Shared Space, Verkehrsflächen
  • Parkanlagen, Erholungsräume
  • Unerwünschte Phänomene wie Angsträume, Vandalismus usw.
  • uvm.
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7. Gemeinschaftliche Wohnformen aus psychologischer Sicht

Sie wollen planend oder beratend bei der Entwicklung gemeinschaftlicher Wohnprojekte mitwirken.

  • Gemeinschaftsbildung in der Wohnung (WG, Clusterwohnung oä.)
  • Gemeinschaftsbildung außerhalb der Wohnung (Cohousing, Generationenprojekte oä.)
  • Entwicklungsprozess und Prozesssteuerung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten
  • uvm.
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8. Bildungseinrichtungen aus architekturpsychologischer Sicht

Geeignet für Sie, wenn sie in der Planung dieser Projekte oder in der Beratung tätig sind:

  • Raumgestaltung als Teil der pädagogische Konzepte
  • Raum und emotionale, soziale und kognitive Entwicklung
  • Beispiele gelungener Projekte
  • Mitbestimmungsprozesse
  • Raum und Konzentration, Motivation bzw. Lernbereitschaft
  • uvm.
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Weitere geplante Aufbaumodule

Dieser Lehrgang wird ständig weiter entwickelt. Daher werden in naher Zukunft auch Module zu diesen Bereichen angeboten

  • Lebenswelten älterer, kranker und gebrechlicher Menschen
  • Gesundheitseinrichtungen aus architekturpsychologischer Sicht
  • Freizeitumwelten aus architekturpsychologischer Sicht
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